Wenn man von Korinth auf der Nationalstraίe in Richtung Patras fδhtr,
sieht man unten am Golf von Korinth Dφrfer und kleine Stδdte wie
Perlen aufgereiht vorόberziehen – verlockende Einladung zur Rast
in einer Taverne bei frischem Fisch, zu einem Bad im blauen Meer,
zum Sich- Ausstrecken im heiίen Sand, zum Trδumen bei
Sonnenuntergang…Perigiali, Assos, Kokoni, Velo und dann Kiato,
das in einem. Obstanbaugebiet liegt. Am Strand dφrren in sengender
Sonne Oktopusse. Altertόmer gibt es hier nicht, nur Sand und runde
kiesel, die das Meer im leichten Wellenschiag den Strand
hinaufrollt. Von hier aus fόhrt eine Staίe zur Ausgrabungsstδtte
von Sikyon (sikonia), das politisch nie eine besondere Rolle
gespielt hat, aber als Vaterstadt berόhmter kόnstler (Bilhauer,
Maler, Erzgiesser) in die Geschichte eingegangen ist. Noch zu sehen
sind Fundamente der Agora, eines Tempels, des Stadions. In den
wiederhergestellten Rδumen des rφmischen Bades ist jetzt das
Museum untergedracht.
Auf der Weiterfahrt ziehen wieder malerischer Prozession die Dφrfer
am Golf an uns vorbei- Diminio, Melissi, Sikia,Xilokastro,
dazwischen Obstbaumplantagen, kiefernwδldchen und Palmen: Kamaro,
Loutro, Likoporia, Derveni – Buchten, fels und Sand.
Nun ist es Zeit, sich eine Taverne zu suchen und untern
Weinlaubach die korintische kόche zu probieren:Fisch auf Holzkohie
gegrillt, salat aus wilden Krδutern, Bratkartoffeln. Schafskase,
Olive und wόrziger Wein von sonnenheiίen Weinbergen..