ARGOS
Zwischen Tiryns und Argos liegt die fruchtbare Ebene von
Argonauplia. An schnell zusammengezimmerten Verkaufsstδnden bieten
Bauern aus der Umgebung am Straίenrand ihre Erzeugnisse an: saftige
Trauben, Orangen, Aprikosen je nach der jachreszeit. Rebenfelder
ziehen vorbei, Olivenhaine und Aprikosenpflanzuuungen, und dann
liegt Argos vor uns, die δlteste Sadt der Peloponnes, wenn man der
Sage glauben will, und heute Agrar und Hanndelszenttrum der Prδfektur.
Aus dem vorigen jahrhundert sind einige ansehnliche Gebδude
erhalten, darunter der klassizistische Markt und die Kasernen aus
der Zeit des Regenten Kapodistrias.Im Archδoloogischen Museum in
der Vassilissis Olgas Straίe sind Funde aus Argos selbst und der nδheren
Umgebung ausgestellt.
Nachdem die aus Norden einegewanderten Dorier die Herren auf den
Burgen von Mykene und Tiryns vetrieben hatten, besetzten sie den
Burgberg von Argos und grόndeten unterhalb danon ihre
Hauptsiedlung, die im Laufe der jahrhunderte zu einem der
bedeutendsten dorischen Zentren Griechenlands wurde und im 7. Jh . v
. Chr. Ihre Blόtezeit erreichte. Eine Vorstellung davon, wie das
antike Argos ausgesehen hat, gewinnt man auf der antiken Agora und
im Theater. Das schon von ferme zu erkennende Wahrzeichen von Argos
ist die Larissa (heute Kastro) der 290 m hoch aufragende Burgberg
mit den frδnkischen und venezianischen Festungsmauern.
Ein schφnes Dorf im Sόden von Argos ist Kefalari, wo die
frischen Quellbδche eine reiche Vegetation hervorgebracht haben.
Ein interessanter Ausflug fuhrt von Argos nach Agia Triada mit
seiner byzantinischen Akropolis von Midea: auch hier gewaltige, von
Kyklopenhand aufgetόrmte Mauerblφcke auf einer Hόgelkuppe. Etwa
gleich weit von Argos liegt das Hera Heiligtum (Ireon) die Argolis
war Zentrum des Hera kults und ihr Heiligtum auf diesem Plateau am Sόdhang
des Evia Berges das bedeutendste in ganz Griechenland.
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